Autor:innen virtuelle Ausstellung und Sammelband

Gastautor:innen

Sebastian Cöllen – Sebastian Cöllen is Doctor of Theology and Doctor of Philosophy. His research is mainly philologically oriented and concerned with medieval material. Recently, he has also been involved in research and digitisation projects concerning alba amicorum, especially from the 17th century. He currently holds a position as Librarian at the Learning and Research Support Division at Uppsala University Library.

Peter J. Forshaw – Peter J. Forshaw is Associate Professor in History of Western Esotericism in the Early Modern Period at the University of Amsterdam’s Center for the History of Hermetic Philosophy, where he specialises in the intellectual and cultural history of occult philosophy (in particular alchemy, magic, and Christian cabala) and its relation to religion, science and medicine. He is also Head of the Ritman Research Institute at the Embassy of the Free Mind, Amsterdam. From 2010 to 2020 he was editor-in-chief of Aries: Journal for the Study of Western Esotericism. His 2-volume monograph The Mage’s Images: Heinrich Khunrath in his Oratory and Laboratory is soon to be published by Brill.

Ute Frietsch – Ute Frietsch ist Privatdozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Kulturwissenschaft und Forscherin an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Sie ist die Autorin des Buches Häresie und Wissenschaft. Eine Genealogie der paracelsischen Alchemie, München, 2013. Der Titel ihres aktuellen Buch-Projekts lautet: Epistemischer Wandel: Stadien der frühneuzeitlichen Alchemie. Ihre Forschungsinteressen beinhalten Wissensgeschichte und Materielle Kultur der Alchemie des 15. bis 18. Jahrhunderts, konzeptionelle und mediale Dynamiken in der Begrifflichkeit und Bildlichkeit der Alchemie, sowie Alchemie in der Kunst der Moderne und der Gegenwart.

Dedo von Kerssenbrock-Krosigk – Dedo von Kerssenbrock-Krosigk ist Leiter des Glasmuseum Hentrich im Kunstpalast, Düsseldorf. Nach der Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin begann seine berufliche Laufbahn am Bröhan-Museum in Berlin. Von 2004 bis 2008 war er Kurator für Europäisches Glas am Corning Museum of Glass in Corning, New York. Zu seinen Ausstellungen zählen Glass of the Alchemists, 2008 in Corning, und Kunst und Alchemie – das Geheimnis der Verwandlung, 2014 in Düsseldorf.

Karsten Gaulke Dr. Karsten Gaulke absolvierte ein Magisterstudium an der Universität Stuttgart in den Fächern Geschichte und Geschichte der Naturwissenschaft und Technik. Er wurde 2003 promoviert mit dem Thema Verhältnis von Beobachtung und Hypothese in Johannes Keplers Werk „De Stella Nova”. Seit 2003 bekleidet er die Stelle des Kustos im Astronomisch-Physikalischen Kabinett und Planetariums der Museumslandschaft Hessen Kassel.

Sarah Lang – Nach dem Studium der Klassischen Philologie (Latein und Altgriechisch), Geschichte, Philosophie und Religionswissenschaft in Graz und Montpellier war Sarah Lang seit 2016 am Grazer Zentrum für Informationsmodellierung (ZIM) im Bereich der Digital Humanities tätig: Einerseits betreute sie von 2017 bis 2019 das GRaF-Projekt (gams.uni-graz.at/graf), andererseits erarbeitete sie im Zuge ihrer Dissertation im Fach Digital Humanities eine Methodik zur Dekodierung alchemischer Decknamen mithilfe von Machine Reasoning anhand des Korpus des Iatrochymikers Michael Maier (1568-1622). 

Stefan Laube – PD Dr. Stefan Laube studierte in München Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte. Er lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin und forscht an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel im Rahmen des DFG-Projektes (Format: Eigene Stelle) Bilder aus der Phiole. Untersuchungen zur Bildsprache der Alchemie. Bücher u.a.: Der Mensch und seine Dinge. Eine Geschichte der Zivilisation, erzählt von 64 Objekten, München 2020; Von der Reliquie zum Ding. Kirche, Wunderkammer, Museum, Berlin 2011; (gemeinsam mit Petra Feuerstein-Herz) Akat. Goldenes Wissen. Die Alchemie – Substanzen, Synthesen, Symbolik, Wiesbaden 2014.

Magdalena Ölzant – Magdalena Ölzant absolvierte das Studium der Kunstgeschichte in Wien und Madrid. Seit 2005 ist sie im Kunsthistorischen Museum in Wien tätig, wo sie Vermittlungsprogramme konzipiert und umsetzt sowie Publikumstexte fürdie Gemäldegalerie und die Kunstkammer verfasst. Zu ihren Forschungsinteressen zählen die Untersuchung der Rolle von Sammlerinnen und die Darstellung von Frauen in der Heilkunst. Im Rahmen der App KHM Stories arbeitete sie unter anderem an der interaktiven Tour Magie! – Geheime Mächte quer durch die Jahrtausende.

Matthias Ohm – Dr. Matthias Ohm absolvierte das Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Kunstgeschichte und Politischen Wissenschaft in Erlangen und Göttingen. Er ist als Leiter der Fachabteilung Kunst- und Kulturgeschichte und Kurator des Münzkabinetts, der Militaria, Waffen und Landeskunde am Landesmuseum Württemberg, Stuttgart tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die südwestdeutsche Münz- und Geldgeschichte, Medaillenkunst, und die Geschichte der Stuttgarter Münzsammlung.

Ursula Opitz – Nach verschiedenen beruflichen Aktivitäten studierte Ursula Opitz seit 1984 Kunstgeschichte, Klassische- und Provinzialrömische Archäologie an der Goethe-Universität. 1994 schloss sie das Studium mit einer Magisterarbeit über die Ikonographie des Bildthemas der Vermehrung der Brote und Fische in italienischen Darstellungen von den Anfängen bis zum 16. Jahrhundert ab. 2012 folgte ihre Promotion über Philipp Uffenbach – ein Frankfurter Maler um 1600, erschienen 2015 im Deutschen Kunstverlag.

Ivo Purš – Ivo Purš studied art history at the Faculty of Arts, Charles University (MA 1998) and received his Ph.D. from the same university. He has been employed with the Institute of Art History of the Czech Academy of Sciences since 2001, specializing in visual art of Late Renaissance and Mannerism, alchemist iconography in the history of 16th-century culture and science, illustrations in pre-science and science literature of the 16th and 17th centuries, and historical book collections. With Vladimír Karpenko, he is co-editor of monograph Alchemy and Rudolf II. Exploring the Secrets of Nature in Central Europe in the 16th and 17th centuries, Prague 2016.

Rainer Werthmann Rainer Werthmann promovierte in anorganischer Chemie und arbeitet in der Industrie. Seit etwa 20 Jahren forscht und publiziert er auf dem Gebiet der Alchemiegeschichte. Schwerpunkt ist das experimentelle Nachvollziehen historischer Arbeitsvorschriften vor dem Hintergrund der zugehörigen Theorien. Unter anderem publizierte Werthmann zusammen mit Helmut Gebelein das Buch Johann Rudolph Glauber Alchemistische Denkweise, neue Forschungsergebnisse und Spuren in Kitzingen (2011) und ist Mitglied im Netzwerk Alchemie am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt – Wissensgeschichte der Neuzeit.

Stella Wisgrill – After completing her BA at Downing College, Cambridge in 2018, Stella Wisgrill continued with her studies in History of Art at Cambridge. She is a PhD candidate in History of Art at the University of Cambridge, supervised by Dr Alexander Marr. Her thesis project is titled The Alchemy of Blood and the Poetics of Metals in the Making of Habsburg Identity (1477-1519). Beyond generic interpretations of metals as precious and noble materiala, Stella’s thesis seeks to offer a more nuanced analysis of the material imaginary of metals and their allegorical potential in the context of concepts of nobility and magnificence. Stella’s doctoral research is funded by the AHRC OOC DTP and Selwyn College. 

Sergei Zotov – Sergei Zotov schreibt am Centre for the Study of the Renaissance in University of Warwick eine Dissertation über die alchemischen Handschriften des 15. und 16. Jahrhunderts. Sein Buch Geschichte der Alchemie. Die Reise vom Stein der Weisen von der Bronze- zur Atomzeit wurde 2020 in russischer Sprache veröffentlicht. Von 2017 bis 2019 arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft in der Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel in dem Projekt von Stefan Laube Bilder aus der Phiole. Untersuchungen zur Bildsprache der Alchemie. Seine Forschungen wurden bislang gefördert durch die Studienstiftung des Abgeordnetenhauses von Berlin an der Humboldt Universität, außerdem war Zotov Herzog-Ernst-Stipendiat in Gotha, DAAD- und DHI-Stipendiat in Wolfenbüttel.

Autor:innen im Merian-Projekt am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Laura Etz – Laura Etz ist ausgebildete Goldschmiedin und studiert derzeit im Bachelor Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In ihrer Bachelorarbeit widmet sie sich dem Calendarium naturale magicum perpetuum[…] von Johann B. Großschedel von Aicha. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Alchemie, Schmuckgeschichte und zeitgenössischen Schmuckkunst.

Samuel Fickinger – Samuel Fickinger studiert Kunstgeschichte im Masterstudiengang an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Schmuckgeschichte, die auch das Thema seiner Masterarbeit darstellt. Neben seiner mehrjährigen hilfswissenschaftlichen Tätigkeit am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität sowie dem Städel Museum, wirkte er bei Ausstellungs- und Publikationsprojekten mit und entwickelte zusammen mit Prof. Dr. Jochen Sander und Leslie P. Zimmermann am Lehrstuhl der Städel-Kooperationsprofessur einen Online-Workshop zum Digitalen Storytelling in der Kunstgeschichte.

Corinna Gannon – Corinna Gannon M.A. studierte Kunstgeschichte und English Studies an der Goethe-Universität und schloss ihr Master-Studium 2018 mit einer Arbeit zu Alchemie-Darstellungen in der englischen Kunst des 19. Jahrhunderts ab. Ihr Dissertationsprojekt widmet sich der Kunst und Alchemie am Hof von Rudolf II. und nimmt theoretische und praktische Fragestellungen in den Blick (betreut von Prof. Dr. Jochen Sander und Dr. Berit Wagner). In einem vom Stiftungsfonds Anthroposophische Medizin geförderten Teilprojekt unternimmt sie experimentelle Studien zur Untersuchung und Reproduktion historischer alchemistischer Rezepturen. Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut in Frankfurt und bereitet derzeit eine Buchpublikation über die Porträtsammlungen der Dr. Senckenbergischen Stiftungen vor.

Sonja Gehrisch – Sonja Gehrisch studierte an der Goethe-Universität Frankfurt Kunstgeschichte und Klassische Archäologie. Ihren Magister Artium erwarb sie mit dem Thema Die Salons de la Rose+Croix des Joséphin Péladan: Von der Décadence Esthétique zu den Gestes Esthétiques 2017. Seit 2018 ist sie im Bildarchiv des Frankfurter Goethe-Museums und zusätzlich als Gästeführerin im Goethe-Haus und der Gemäldegalerie des Museums tätig. Neben ihrer Tätigkeit im Bildarchiv betreibt sie unabhängige Forschungen zu okkulten und esoterischen Strömungen in künstlerischen und kulturellen Kreisen im Europa des 19. Jahrhunderts mit besonderem Fokus auf dem französischen und belgischen Raum.

Katja Lehnert – Katja Lehnert studierte von 2013 bis 2019 an der Goethe Universität Frankfurt Kunstgeschichte. In ihrer 2019 fertiggestellten Masterarbeit behandelte sie das alchemische Emblembuch Lambspring. Für die digitale Merian-Ausstellung führt sie redaktionelle Aufgaben aus und steuert verschiedene Fachbeiträge bei. Ihre Masterarbeit mit dem Titel Das Buch Lambspring. Ein alchemistisches Emblembuch von der illuminierten Handschrift bis zum Druck wird ebenfalls auf der Wissensplattform publiziert.

Bärbel Wagner Nach ihrem Studium der Bibliothekswissenschaften und einer mehrjährigen Station in München arbeitet Bärbel Wagner seit einigen Jahren an der UB Johann Christian Senckenberg, zuerst im Bereich der Alten Drucke in der Abteilung Medienbearbeitung und Lizenzen und mittlerweile in der Sammlung Frankfurt und Seltene Drucke, wo ein Teil der Alchemica illustrata-Bestände der UB aufbewahrt wird.

Berit Wagner – Berit Wagner forscht und lehrt seit 2008 am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Zusammenhang von Kunsthandeln und Kunstsammeln und zu naturmagischen Bildkonzepten am Beispiel von Künstlern der Frühen Neuzeit (Habilitationsschrift in Vorbereitung). Das Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Historischen Hilfswissenschaften absolvierte sie in Halle, Pisa und Colchester, gefolgt von ihrer Promotion in Bern 2008. Seit 2018 ist sie die Kuratorin der virtuellen Ausstellung und dynamischen Wissensplattform Matthäus Merian und die Bebilderung der Alchemie um 1600. Ein aktueller Beitrag ist der Artikel Kunsttheorie zwischen Hermetismus und Naturmagie oder: Warum das theoretische Studienbuch des Peter Paul Rubens im Verborgenen blieb (2020).

Leslie P. Zimmermann Leslie Zimmermann studiert im Master Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt, zuvor im Bachelor Philosophie und Soziologie in Bamberg und Kassel. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Digitale Kunstgeschichte, wobei er sich mit den Möglichkeiten digitaler Forschungsmethoden zur Kontextualisierung von Werk und Künstler:in im Rahmen der Künstlersozialgeschichte beschäftigt.

Studentische Autor:innen aus dem Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Tetiana Bär
  • Beatrix Berkes
  • Christoph Chodorowski
  • Nathalie Teresa Dawidowicz
  • Ela Dutta
  • Tess Ebert
  • Yale Engel
  • Saskia Gericke
  • Hilla Nienke Griesemann
  • Jennifer Haase
  • Verena Handke
  • Sarah Heidari
  • Wen Jin
  • Laraib Khan
  • Rebekka Marie König
  • Lena Konrad
  • Tatiana Kultikova
  • Fabian Ohlenschläger
  • Chiara Raaf
  • Nazanin Raji
  • Kim Rathnau
  • Kristofer Schliephake
  • Franka Marlene Schlupp
  • Lena Schömann
  • Kea Simonis
  • Anastasiya Skalska
  • Tess Sperber
  • Belinda Wakeland
  • Maja Dabir Zadeh